Schlingnatter Steckbrief: Ist sie giftig?

Eine Schlingnatter in der Nahaufnahme
Die Schlingnatter zeigt sich in unterschiedlichen Farbgebungen und steht unter Naturschutz. Foto: KOO/Shutterstock.com

Die Schlingnatter wird auch Coronella austriaca genannt und es handelt sich dabei um eine Glattnatter. Sie gehört zur Familie der Nattern. Dennoch ist diese Natter eher klein und unscheinbar, sodass man genauer hinschauen muss, um das Tier zu erkennen. Diese Natter wird vor allem in Europa und im westlichen Asien gefunden. Sie ist auch in Mitteleuropa zu finden. Die Tiere haben ein charakteristisches Aussehen. Die Schlange ist für den Menschen absolut ungiftig und so muss man sich keine Gedanken machen, wenn man von dem Tier gebissen wird.

Die Schlingnatter steht unter Naturschutz

Die Schlingnatter ist unter Naturschutz gestellt worden. Das bedeutet, dass man sie weder fangen noch verfolgen darf. Wer also eine Schlingnatter während eines Waldspazierganges sieht, der sollte unbedingt darauf achten, sie nicht zu jagen. Es ist kein Haustier und man sollte sie in ihrem natürlichen Lebensraum belassen. Dieser beschränkt sich auf den Waldboden, der trocken und warm ist. Die Tiere lieben es, sich darauf zu bewegen. Wenn jemand gern eine Schlingnatter in Aktion sehen will, dann sollte man unbedingt von April bis Oktober in den Wald gehen. Natürlich kann es auch sein, dass eine Schlingnatter sich einmal in den eigenen Vorgarten verläuft. Dann sollte man sie dennoch einfach in Ruhe lassen. Sie wird sich ganz bestimmt von allein wieder orientieren und in den Wald zurückkehren. Der natürliche Lebensraum ist der Waldboden und dort gehört dieses Tier auch hin. Man sollte die Schlingnatter nicht in einem Käfig halten und auch nicht daran denken. Sie wird auch nicht in der Zoohandlung verkauft.

Schlingnatter ist nicht gleich Schlingnatter

Das Tier selbst ist von der Grundfärbung her grau. Sie kann aber auch graubraun oder bräunlich sein. Zudem ist es möglich, dass es sich bei der Schlingnatter um eine mit rötlich brauner Farbe handelt. Männchen und Weibchen lassen sich gut unterscheiden, weil beim Männchen die Farben sehr gut ausgeprägt sind. Dennoch braucht man als Laie etwas Kenntnis von diesen Tieren. Denn erst beim genauen Betrachten beider Geschlechter kann man die Tiere auseinander halten.

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Über Helena 132 Artikel
Hallo, ich bin Helena. Bereits seit frühester Kindheit beschäftige ich mich mit der Terraristik und bin immer daran interessiert, mein Wissen weiter auszubauen. Mein "Zoo" daheim umfasst drei Leopardgeckos und mehrere Zwerggeckos unterschiedlichster Arten. Hin und wieder habe ich auch Tiere zur Pflege da. Ich arbeite nämlich als Tierarzthelferin mit Leib und Seele. Wann immer ich Zeit finde, baue ich diesen Blog mit Inhalten weiter aus. Ich hoffe, ihr bleibt mir treu! LG, Helena :)

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