Terrarium Stromverbrauch – So sinken die Kosten

In zahlreichen deutschen Wohnungen findet sich ein Terrarium, welches den tierischen Bewohnern dient. In diesen Tagen der steigenden Energiepreise stellt sich aber die Frage, ob diese Anschaffung nicht etwas günstiger möglich ist. Hier in diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Frage, welche Stromkosten das Terrarium pro Jahr verursacht und was dagegen getan werden kann.

Wie viel Strom wird benötigt?

Wer sich für ein eigenes Terrarium entscheidet, ist vor allem auf die richtige Temperatur angewiesen. Die beliebten Reptilien kommen meist aus tropischen oder zumindest aus subtropischen Ländern. Dort herrschen tagsüber Temperaturen von mehr als 40 Grad Celsius vor. Dementsprechend könnte es negative Folgen für die Gesundheit der Tiere haben, wenn sie bei der normalen Temperatur eines deutschen Wohnzimmers gehalten werden.

In der Anschaffung ist ein klassisches Terrarium in der Regel nicht teuer. Schon mit etwa 100 Euro ist ein hochwertiges Produkt am Markt zu finden. Doch über die Jahre werden die Stromkosten diesen Betrag übersteigen. Bei einem Preis von 30 Cent pro kWh wurden die jährlichen Kosten zuletzt mit etwa 75 Euro angegeben. Inzwischen dürften sie noch deutlich höher liegen. Je größer das Terrarium ist und je höher die Temperatur eingestellt werden muss, desto teurer wird das Hobby.

Die Technik prüfen

Was in jedem Fall getan werden kann, um einen positiven Einfluss auf die Stromkosten zu nehmen, ist ein Blick auf die Technik. Ein Terrarium, das sich technisch auf dem neuesten Stand befindet, arbeitet so effizient wie eben möglich. Wer nicht gleich einen Profi um Rat fragen möchte, der kann zum Beispiel mit dem Steckdosentester und anderen einfachen Hilfsmittel für Klarheit sorgen.

Besonders wichtig ist dabei der Blick auf die installierten Lampen. Jeder Besitzer eines Terrariums wird wissen, dass nicht primär die Beleuchtung ihre Aufgabe ist. Stattdessen sollen sie den Bereich im Terrarium auf die nötige Temperatur bringen. Aus dem Grund ist es nicht möglich, sich auf kostengünstige LED Leuchten umzustellen. Denn ihr geringer Verbrauch hat gerade damit zu tun, dass sie keinerlei Wärme erzeugen.

Größe richtig einschätzen

Weitere wichtige Tipps, die für die Reduktion der Stromkosten eingesetzt werden können, betreffen die Größe des Terrariums. Nicht zu groß sollte es sein, um so wenig Fläche wie möglich erwärmen zu müssen. Trotzdem ist es natürlich wichtig, dass den Tieren angemessene Lebensbedingungen geboten werden können. Oft ist es zudem gar nicht notwendig, an jedem einzelnen Punkt auf der Fläche für eine Temperatur von 40 Grad Celsius zu sorgen. Die Tiere werden sich automatisch in den Bereich begeben, welcher stark beheizt wird. Das senkt die Kosten ebenfalls.

Auch das Ausschalten des Terrariums, ist wichtig, wenn es gerade außer Betrieb ist. Wer sich die hohen laufenden Kosten vor Augen führt, wird nur noch dann den Strom anstellen, wenn tatsächlich die Tiere darin sind.

Aquarien sind teurer

Ein tröstender Aspekt beim Blick auf die Stromrechnung kann zumindest der Vergleich mit den Aquarien sein. Da hier Wasser aufgeheizt werden muss, liegen die Kosten pro Jahr schnell bei mehr als 200 Euro. Hier hat das Terrarium einen klaren Vorteil an seiner Seite.

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