Terrarium Tiere: kurz vorgestellt

Terrarium Tiere: kurz vorgestellt
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Immer mehr Menschen schaffen sich anstatt einem Meerschweinchen eine Schlange oder eine Spinne an. Doch worin liegt der Reiz an Terrarium-Tieren? Einerseits ist es natürlich Ausdruck des eigenen Charakters, der Besitzer setzt sich damit von der Allgemeinheit ab, weil er eben ein nicht ganz alltägliches Haustier hat. Andererseits ist es aber auch sehr interessant Terrarium Tiere zu beobachten, auf jeden Fall viel interessanter als ein Hase oder ein Hamster. Einige der Tiere häuten sich sogar, man erhält also sozusagen gratis von Zeit zu Zeit eine kleines Geschenk. Es gibt eine ganze Reihe von Tieren, die im Terrarium gehalten werden können. Der Pflegeaufwand ist oft geringer, denn die Tiere müssen zwar gefüttert und das Terrarium auch gereinigt werden, aber dafür braucht das Tier nicht unbedingt Streicheleinheiten. Zudem muss beispielsweise eine Schlange nur circa einmal in der Woche gefüttert werden.

Schlangen

Schlangen gehören zu den beliebtesten Terrarium Tiere überhaupt. Dabei gibt es viele Arten, die für den Menschen nicht gefährlich sind, also keine Giftschlangen. Man sollte allerdings beachten, dass auch diese Tiere beißen können, was mitunter sehr weh tut. Für Anfänger eignen sich Kornnattern sehr gut, da diese meist friedlich sind und nicht angreifen. Außerdem werden sie nicht allzu groß, es reicht also auch ein kleines Terrarium aus. Die Größe des Terrariums spielt natürlich immer eine Rolle. Wer sich beispielsweise eine große Würgeschlange anschaffen will, der muss für das Tier auch genug Platz haben. Zudem muss der Lebensraum der Schlange genau nachgestellt werden. Es gibt nämlich ganz unterschiedliche Arten von Schlangen, die einen leben im heißen Wüstensand, andere brauchen Wasser und wieder andere leben in feuchten Dschungelgebieten. Nur wenn das Terrarium entsprechend ausgestattet ist, lebt die Schlange auch lange. Ansonsten wird sie schnell krank, was wiederum hohe Tierarztkosten mit sich bringt.

Spinnentiere

Viele Terraristik Fans halten sich Spinnen. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala steht die Vogelspinne, deren Biss nicht gefährlicher ist als ein Wespenstich. Spinnen als Terrarientiere haben im Gegenteil zu Schlangen den Vorteil, dass sie nicht so viel Platz brauchen. Sie fühlen sich auch in einem kleinen Terrarium wohl. Ein kleiner Nachteil bei Spinnentieren ist, dass diese sich gerne verstecken und man sie so vielleicht mehrere Tage gar nicht zu Gesicht bekommt. Auch Skorpione zählen zu den Verwandten der Spinnentiere und können im Terrarium gehalten werden. Diese Terrarium Tiere sind allerdings unberechenbar und neigen dazu blitzschnell und ohne Vorwarnung zuzustechen. Sie sollten also nur von jemanden gehalten werden, der bereits gewisse Vorkenntnisse mitbringt.

Echsen

Zu den Echsentieren fürs Terrarium zählen beispielsweise Chamäleons, Leopardgeckos, Eidechsen und Warane.
Bei der Entscheidung, welches Tier das Richtige ist spielt unter anderem der Platzaspekt eine Rolle. Zudem sollte man sich für eine Tier entscheiden, dass nicht so anfällig für Krankheiten ist. Zu bedenken ist, dass die Tiere am Anfang noch sehr klein sind, dann reicht auch ein kleines Terrarium aus. Doch mit der Zeit werden sie immer größer, sie können auch älter wie zehn Jahre werden. Man sollte sich also schon genau überlegen, ob man sich wirklich so ein Tier anschaffen will und ob man die jahrelange Pflege auf sich nehmen will.

Wichtig vor Anschaffung eines Reptils

Grundsätzlich gilt, dass vor der Anschaffung von Terrarien-Tieren einiges bedacht werden muss, auch das diese Tiere keine Schmusetiere sind. Die meisten Tiere brauchen außerdem eine Wärmelampe, was hohe Stromkosten verursacht. Zudem erreichen viele Arten eine erhebliche Körpergröße und ein hohes Alter. Bei sehr großen Tieren sollte man am besten einen eigenen Raum oder den Keller zur Verfügung haben. Dann haben die Tiere auch ihre Ruhe und werden nicht durch laute Musik gestört. Ein weiterer Punkt ist die Nahrung. Die meisten Terrarium Tiere ernähren sich von Lebendfutter. Wer Hemmungen hat der Schlange eine Maus zu geben, oder das Chamäleon mit Grillen zu füttern, der sollte es lieber gleich sein lassen und ein anderes Haustier aussuchen. Die meisten Tiere im Terrarium rühren totes Futter nicht an. Allerdings ist die Fütterung auch sehr interessant zu beobachten. Die meisten Terrarium Tiere sind zudem sehr empfindlich. Darum ist es auch besonders wichtig, dass die optimalen Lebensbedingungen genau eingehalten werden. Vor der Anschaffung sollte man sich bereits in Büchern und Ratgebern informieren, was das Tier so braucht. Die Frage, welche Terrarien Tiere die richtige Wahl sind, lässt sich so pauschal nicht beantworten. Man sollte sich aber auf jeden Fall erst mal ein Tier aussuchen, bei dem die Anforderungen vergleichsweise gering sind. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass man einen Tierarzt in der Nähe hat, der sich mit Terrarium Tieren auskennt.

2 Kommentare

  1. Hey
    Den Artikel finde ich toll 🙂 Mir gefällt gut, dass du auch ganz ehrlich darauf aufmerksam machst, welche Konsequenten die Anschaffung hat, wie bspw. die hohen Stromkosten. Man sollte sich vor der Anschaffung definitiv im Klaren darüber sein!
    Danke für den Beitrag und viele Grüße

    Merle

1 Trackback / Pingback

  1. Pflanzen für’s Terrarium: Vorsicht giftig!

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