Reptilienbörse in Hamm, Ulm, Augsburg + mehr

Reptilienbörse in Hamm, Ulm, Augsburg + mehr
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In Hamm, Ulm, Augsburg, Berlin, München, Karlsruhe und vielen weiteren Städten deutschlands finden sie mehrmals im Jahr statt: Reptilienbörsen.

Wer es gerne etwas exotischer zu Hause hat, mag sicher auch Reptilien, Amphibien und andere Tiere, die sich nicht durch ihre Niedlichkeit auszeichnen, sondern durch ihre interessante Optik bzw. ihre ungewöhnlichen Verhaltensweisen. Eine Reptilienbörse ist ein guter Ort, an dem man eine große Auswahl an Tieren, Futter, Zubehör und Fachliteratur etc. findet. Und, das ist ein netter Nebeneffekt dieser Börsen, auf den Reptilienbörsen treffen die echten Liebhaber dieser Geschöpfe aufeinander, sie fachsimpeln und tauschen sich aus.

>>> Hier geht’s zu den aktuellen Terminen!

Eine Börse mag für nicht-Fans dieser Tiere zunächst etwas befremdlich wirken. Was ist das Besondere an Waranen, an Fröschen oder Geckos? Das zu erklären, fällt den Fans dieser Tiere oft schwer, aber es ist, wie es ist! Auf einer Reptilienbörse muss man nichts erklären, man weiß, dass sich dort alles um die kleinen oder größeren Lieblinge, ihre Pflege, das Futter und eine möglichst behagliche und schicke Behausung dreht. Reptilienbörsen stellen eine tolle Gelegenheit dar, einmal so richtig in seinem Hobby zu schwelgen, Neues zu erfahren und auch mit einigen Neuerwerbungen nach Hause zu gehen!


Eindrücke von der Reptilienbörse „Terraristika“ in Hamm.

Reptilienbörse – Termine 2012 / 2013

Datum und Uhrzeit

Reptilienbörse in …

23.12.2012 11:00 –
23.12.2012 16:00
Duisburg-Homberg – 8. Internationale Reptilienbörse
weitere Informationen:
http://www.duisburg.de/micro/hallen/glueckaufhalle/veranstaltungen.php
10.02.2013 Veitshöchheim bei Würzburg, Mainfrankensäle
16.02.2013 Ravensburg, Oberschwabenhalle
17.02.2013 Darmstadt, Sporthalle am Böllenfalltor
17.02.2013 Wolfenbüttel, Lindenhalle
http://www.terra-norddeutschland.de/Startseite.125.0.html
23.02.2013 Offenburg, Messe Offenburg
24.02.2013 Bad-Fallingbostel, Heidmarkhalle
http://www.terra-norddeutschland.de/Startseite.9.0.html
02.03.2013 Karlsruhe, Kongresszentrum Karlsruhe
http://www.terrarienboerse-ka.de/
10.03.2013 Rosenheim, Gasthof Höhensteiger
24.03.2013 Hittfeld-Seevetal, Veranstaltungszentrum Burg Seevetal
http://www.terra-norddeutschland.de/Startseite.57.0.html
31.03.2013 Giessen, Hessenhalle
07.04.2013 Braunschweig, Stadthalle Braunschweig
http://www.terra-norddeutschland.de/Startseite.13.0.html
07.04.2013 Frankfurt, Titus-Forum
14.04.2013 Bamberg, Stechert Arena (ehemals Jako Arena)
27.04.2013 Ulm, Süddeutschlands größte Terraristikmesse
19.05.2013 Erfurt, Thüringenhalle
26.05.2013 Aschaffenburg, Eissporthalle
02.06.2013 Frankfurt, Titusforum
09.06.2013 Limburg, Markthalle
15.06.2013 Augsburg
07.07.2013 Mühlheim am Main, Willy Brandt Halle
28.07.2013 Giessen, Hessenhalle
18.08.2013 Aschaffenburg, Eissporthalle
08.09.2013 Limburg, Markthalle
29.09.2013 Fulda, Petersberg
13.10.2013 Frankfurt, Titusforum
27.10.2013 Erfurt, Thüringenhalle
03.11.2013 Darmstadt, Sporthalle am Böllenfalltor
15.12.2013 Gießen, Hessenhalle

Frösche vom Amazonas, kleine Kreuzottern

Solch eine Börse zeigt die ganze Vielfalt der Tiere. Und wer sich auch nur ein bisschen Mühe gibt, kann die wunderbare Bandbreite der Gattungen und der Unterarten bewundern und sie Wert schätzen. Frosch ist gleich Frosch? Mitnichten! Ein türkis-farbener Frosch aus dem Amazonasgebiet wirkt ganz anders als ein einheimisches Exemplar, das aber bei der Pflege und Zucht seinen Reiz zeigt. Auf einer Reptilienbörse findet der Besucher, anders als in einer Zoohandlung, ausgewählte Exemplare. Hier haben Reptilien und Amphibien Vorrang, einen Platz, den sie sonst nicht unbedingt einnehmen. Dass es Menschen gibt, die sich vor den „Kaltblütern“ ein wenig gruseln, muss auf einer Reptilienbörse niemanden bekümmern. Hier sind die Fans endlich einmal unter sich!

Die Reptilienbörse, ein Ort des Austauschs

Gerade, wer erst mit dem neuen Hobby Reptilien, Amphibien, anfängt, kann auf den Reptilienbörsen eine Menge buchstäblich mitnehmen. Neben Fachliteratur und den schönsten Terrarien erhält der Besucher, der erst noch Infos benötigt, Tipps direkt aus der Praxis. Wie viele Frösche dürfen zusammen in ein Terrarium, was macht man mit einem Waranweibchen, das sich nicht fortpflanzen möchte? Auf dieser Börse geht es um die interessanten Tiere, die eben nicht einfach nur flauschig und gefällig sind, die darum aber auch eine große Herausforderung darstellen. Neben den klassischen Reptilien findet man auf der Reptilienbörse in Hamm oder Berlin auch Schildkröten, Geckos oder interessante Vogelspinnen. Wenn solch eine Reptilenbörse kein Grund zum Drauffreuen ist!

Futter und das traute Heim

Wer es besonders gut mit seinen Lieblingen meint, und das trifft auf die meisten Besucher zu, legt auch großen Wert auf ein angemessenes Futter, auf Heimchen, Futtermäuse und Co. Wichtig ist aber auch das Heim, und da kommt auch Kreativität ins Spiel: Schöne Terrarien, die Wüstenlandschaften ähneln, Pflanzen aus dem Äquatorgebiet, dazu die passenden UV-Lampen, Terrariensand und sogar Beregnungsanlagen. Damit sind die Lieblinge vor allzu großem Heimweh gefeit. Man sollte sich also unbedingt, je nach Wohnort, regelmäßig auf eine Reptilienbörse begeben, ob diese nun in Ulm, Augsburg, München oder in Karlsruhe statt findet.

Meldungen der Presse zum Thema „Reptilienbörsen“

Die Gießener Allgemeine Zeitung
Hanna Maria Rethorn, Vorsitzende eines Tierschutzvereins hält nur wenig von der Haltung exotischer Tiere. Genauso wenig hält sie auch von Reptilienmessen, auf denen Tiere zum Kauf angeboten werden. Am liebsten sei ihr ein Verbot dieser Messen, alles andere könne den Tieren nicht gerecht werden. zudem werden mangelnde Kontrolle und unzureichende Fachkenntnisse der Verkäufer bemängelt.
http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Stadt/Uebersicht/Artikel,-Tierschuetzer-Reptilienboersen-muessten-verboten-werden-_arid,354517_regid,1_puid,1_pageid,113.html

 

Die Rhein-Zeitung
Die Rhein-Zeitung berichtet darüber, dass der Besuch einer Reptilienbörse durchaus seine Gefahren mit sich bringt. So wird davon abgeraten die Tiere anzufassen, da von einer erhöhten Ansteckungsgefahr mit Salmonellen auszugehen ist. Das Landesuntersuchungsamt (LUA) rät den Besucher, sich an die Hygienevorschriften zu halten.
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Ist-der-Besuch-der-Reptilienboerse-gefaehrlich-_arid,283181.html

 

Auf Grund diverser Besucher-Mails möchte Ich auf folgendes Brennpunktthema hinweisen:

Die Schattenseiten von Reptilienbörsen

Auf einer Reptilienbörse können Interessierte bekannte und seltene Arten für wenig Geld kaufen. Doch alle Reptilienliebhaber sollten diese Verkaufsmessen meiden: Damit würden sie ein System fördern, unter dem die gehandelten Tiere massiv leiden.

Reptilienbörse: keine artgerechte Handlung

Alle Reptilienbörsen bieten den Besuchern ein ähnliches Bild, das jeden abschrecken müsste. Auf engem Raum präsentieren die zahlreichen Händler ihre Tiere. Terrarien suchen Betrachter vergeblich, stattdessen befinden sich die Reptilien meist in viel zu kleinen Plastikschalen. Dort können sie sich kaum bewegen, für sie ist die gesamte Dauer der Reptilienbörse eine Qual. Zudem reisen die Verkäufer häufig aus weit entfernten europäischen Ländern zu deutschen Messen an, die Tiere müssen unter den gleichen nicht-artgerechten Bedingungen auch die An- sowie die Abreise aushalten.

Kein qualifizierter Handel auf Reptilienbörsen

Doch damit sind längst nicht sämtliche negativen Punkte einer Reptilienbörse benannt. Die Händler zeigen meist keinerlei Interesse an dem weiteren Schicksal ihrer Reptilien, sie interessieren sich allein für den finanziellen Umsatz. Auf eine Fachberatung hinsichtlich der Voraussetzungen, unter denen sich ein Interessierter für den Kauf entscheiden sollte, verzichten sie daher. So erwerben Besucher häufig Tiere, für die sie keine artgerechte Haltung bieten können. Zugleich mangelt es immer noch an einer behördlichen Überprüfung solcher Verkaufsveranstaltungen. Das hat zur Folge, dass auf oder unter dem Ladentisch viele bedrohte Tierarten aus Wildfängen den Besitzer wechseln. Wer solche Machenschaften unterstützt, gefährdet damit den Bestand exotischer Reptilien. Über diese besteht außerdem oftmals gar kein ausreichendes Wissen, wie sie überhaupt artgerecht zu halten sind. Schließlich werden sie meist aufgrund von Verboten unter unwürdigen Bedingungen durch Zollstellen geschmuggelt.

Scharfe Kritik von Tierschützern

Entsprechend negativ fällt das Urteil von Tierschutzorganisationen über Reptilienbörsen aus. Sie sehen darin einen Reptilienhandel, der juristisch nicht-fixierte Empfehlungen artgerechter Haltung sowie diverse Gesetze verletzt. Wer eine Reptilienbörse betritt, begibt sich demnach in einen Graubereich mit vielen schwarzen Schafen. Den gegenteiligen Beteuerungen der Messeveranstalter sollten Interessierte laut Tierschützern nicht vertrauen: Bei verschiedenen Kontrollbesuchen stellten sie vielfältige Verletzungen gegen die angeblich strikten Richtlinien fest. Die Organisatoren scheinen kein Interesse an den Reptilien, sondern stattdessen wie die Händler ebenfalls nur am Geld zu haben. Tierschutzverbände ziehen aus diesen Missständen zwei Konsequenzen. Zum einen rufen sie alle Reptilienfreunde dazu auf, jedwede Reptilienbörse zu boykottieren und eventuell interessierte Bekannte auf die Problematiken hinzuweisen. Zum anderen fordern sie ein Handeln des Gesetzgebers sowie der zuständigen Behörden.

Fachhandel als empfehlenswerte Alternative

Wer sich um das Wohl von Reptilien sorgt, sollte deshalb auf den Fachhandel setzen. Manche exotische Tiere werden dort zwar nicht verkauft, aber diese Selbstbeschränkung ist angesichts des Schutzes bedrohter Arten begrüßenswert. Ein Blick in solche Geschäfte zeigt zudem einen großen Unterschied in der Haltung, dort leben die Reptilien in ausreichend großen Terrarien. Zudem wird jeder kompetente Verkäufer potenzielle Kunden ausführlich beraten und im Zweifelsfall zu Gattungen raten, die weniger Pflege benötigen und zu den Wohnbegebenheiten passen. Die künftigen Halter werden an Reptilien, die sich rundum wohlfühlen, wesentlich mehr Freude als an leidenden Tieren haben.

Filmaufnahmen vom deutschen Tierschutzbund sollen Missstände auf Reptilienbörsen belegen

Der deutsche Tierschutzbund spricht sich in diversen Pressemitteilungen strikt gegen eine Veranstaltung solcher Börsen aus und rät Reptilien-Fans davon ab, den nicht-artgerechten Reptilienhandel mit einem Besuch zu unterstützen:

Pressemitteilungen zum Thema „Reptilienbörse“ vom deutschen Tierschutzbund

2 Kommentare

  1. Sie haben keine Ahnung, je grösser der Behälter umso eher zerstossen sich die Tiere die Schnauze. Beim Transport in kleinen Behältern fühlen sich die Tiere geschützt, sie werden ja im Dunkeln transportiert, es ist für sie also wie wenn sie im Versteck wären.

    • … es geht aber vor allem um die art, wie die tiere auf reptilienbörsen ausgestellt werden. dort werden sie in durchsichtigen und viel zu kleinen plastikboxen den besuchern präsentiert – da ist nichts mit „dunkel“ und „versteck“!!

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