Giraffe Marius an Löwen verfüttert im Zoo Koppenhagen

Giraffe Marius an Löwen verfüttert im Zoo Koppenhagen
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Symbolbild | Foto: Bianca Beer  / pixelio.de
Symbolbild | Foto: Bianca Beer / pixelio.de

Dieser Artikel passt thematisch zwar nicht unbedingt in diesen Blog, aber dennoch soll die Schlachtung der Giraffe Marius im Zoo Koppenhagen eine Erwähnung wert sein. Gerade auch, weil der Zoodirektor für diese „Aktion“ sogar kürzlich Morddrohungen (http://www.bild.de/news/ausland/giraffe/nach-verfuetterung-von-giraffe-zoo-direktor-erhaelt-todesdrohungen-34609480.bild.html) erhalten hat.

Da haben sich wieder jede Menge Aktivisten und selbsternannte Tierschützer aufgerafft, um gegen etwas anzugehen, dass andererorts tagtäglich geschieht. Lebeweisen werden getötet, um verspeist zu werden. Ob in freier Wildbahn oder in der Industrie – der Ablauf erfolgt stets im Rahmen der Nahrungskette.

Sicherlich kann man den Ablauf der Schlachtung (nämlich vor den Augen der Zoobesucher) in Frage stellen – die Schlachtung der Giraffe jedoch nicht. Denn auch Inzucht ist ein gegenwärtiges Thema in allen Zoos und entsprechend finden in jeder Tierart solche Selektionen statt.

Viel wichtiger wäre es doch eigentlich, den menschlichen Fleischkonsum generell in Frage zu stellen. Wo kommt die Schinkenwurst eigentlich her, die ich mir morgens auf mein Brot lege? Muss ich überhaupt jeden Tag Fleisch essen? Sollte ich nicht vielleicht ein paar Euro mehr in qualitativ hochwertigeres Fleisch investieren?

Das wären meiner Ansicht nach wirklich wichtige Dinge, die jeder für sich überdenken sollte …

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